Wem gehört die linke Spur? M5 oder 6Y5

Um alle Funktionen des Forums nutzen zu können, sollten Sie sich registrieren. Wenn Sie schon registriert sind, sollten Sie sich anmelden.

    Naja wie immer der gleiche Mist, in wie weit der Fabia noch hätte bremsen können sei dahingestellt, aber letztendlich muss jeder eigenverantwortlich in den Spiegel gucken, sowohl der LKW als auch der Fabia.

    Vorm Crash hab ich als Notlösung in einer ähnlichen Situation als letzten Ausweg den Standstreifen genutzt. :/ Unschön, aber besser als mit 220 einem mit 80 hinten rein...
    Hier gehts zu meinen Fabias

    Spritmonitor.de

    "Living in the city and buying an off-roader is like permanently wearing a condom for the one day a month you might get lucky"
    Bei solchen Unfällen wird wahrscheinlich wieder bei vielen die Forderung noch einem Tempolimit laut.
    Dann wäre der M5 nicht angerauscht und der Skoda nicht mit 180 nach links gezogen.

    Schlussendlich sinnfrei über solche Themen zu diskutieren ... hätte, wäre, wenn ... bringt nichts, da der Unfall nun mal so passiert ist.
    Der Grad der Erfahrung steigt mit dem Wert des zerstörten Gegenstandes!
    Interessant finde ich, dass beim Fabia nur die Seitenairbags ausgelöst haben. Bei so einem Hecktreffer schlägt man sicherlich auch schnell mal aufs Lenkrad auf, bzw. auch bei dem Aufprall auf die Leitplanke, der ja scheinbar nicht ganz ohne war.
    “Nur Weicheier benutzen Datensicherungen auf Band: richtige Männer laden ihren wichtigen Kram einfach auf einen FTP und lassen diesen vom Rest der Welt spiegeln.” - Linus Torvalds im Usenet, 1996
    Shit happens, da werden sich Anwälte und Richter noch über viel Arbeit freuen. Auf den Bildern schaut es aber wilder aus, als et tatsächlich war... und ganz wichtig... möglichst viele Bilder mit M5 drauf rein stellen, das nenn ich objektive Berichterstattung... *kotzwürg*

    IHMO gehört das leidige Urteil mit der Richtgeschwindigkeit mal wieder von einem höheren Gericht überdacht, denn wenn ich so resümiere, was für Schwachmaten ich in Sache einfach raus ziehen ich schon erlebt habe, dann ist das das falsche Zeichen.
    Der Umwelt zuliebe habe ich ein Hybridfahrzeug.Wenn ich genügend Gas gebe verbrennt mein Auto Benzin und Gummi!
    Interessante Bilder. Würde sagen, beide Autos haben den Crashtest bestanden. Speziell im Zusammenhang mit dem Sattelzug hätte das auch unschöner ausgehen können.

    Das ist denke ich das Horror Szenario für jeden. Als Schnellfahrender hat man ja immer 1,5 Augen auf das Verhalten der davor fahrenden, aber wenn der Spurwechsel zu kurzfristig und ruckartig passiert, hilft das auch nicht mehr. Dann ist man Chancenlos.

    Aber für mich ist der "Schuldige" klar. Auch wenn man 180 fährt, hat man nicht einfach auf die linke Spur zu wechseln, ganz egal ob das nun ein Fabia, ein M5 oder Aventador macht.

    Mögen alle wieder schnell auf die Beine kommen. :saint:

    PS: Zum "Glück" war der M5 Fahrer 62 Jahre alt, sonst würde der Artikel noch ein anderes Thema beinhalten: "Jugendliche Raserei".

    StyLeZ P schrieb:

    Aber für mich ist der "Schuldige" klar. Auch wenn man 180 fährt, hat man nicht einfach auf die linke Spur zu wechseln, ganz egal ob das nun ein Fabia, ein M5 oder Aventador macht.


    Ziemlich tendenziöse Aussage, schließlich besteht auch die Möglichkeit, dass der Skoda dem ausscherenden Lkw ausweichen musste.

    Tempolimit auf 130, fertig ist der Lack. Dann hat man wenigstens nicht diese großen Geschwindigkeitsunterschiede zwischen den Fahrzeugen. Für diejenigen, die schnell fahren möchten, besteht immer noch die Möglichkeit die zahlreichen Angebote zum freien Fahren auf Rennstrecken zu nutzen. Dies ist dort viel sicherer möglich und macht vor allem auch viel mehr Spaß.
    Ja toll.. 130km/h. Dann wie in Österreich, wo die es schaffen auf 4 Spuren gleich schnell zu fahren.
    Und wenn man sich selbst daran hält, kommen ständig welche von hinten die extrem weit auffahren, aber für Überholen dann doch zu schnell wären und dort verweilen.
    Wenn man selbst 132 km/h Tempomat fährt, kommen immer wieder Fahrzeug die 5 km/h weniger fahren, die man aber kaum überholen kann, weil man zu schnell wäre.
    Meiner Meinung nach fast noch gefährlicher und Stau fördernder wenn alle zusammen auf einem haufen 130 fahren.
    “Nur Weicheier benutzen Datensicherungen auf Band: richtige Männer laden ihren wichtigen Kram einfach auf einen FTP und lassen diesen vom Rest der Welt spiegeln.” - Linus Torvalds im Usenet, 1996
    Gefährlich sind die ,die zu langsam fahren und dann noch ausscheren um nen LKW zu überholen.(Ich weiß das, hatte nen 64 PS Diesel, da überlegst 3 mal ob du jetzt ausscherst)
    Und bei 4 Spuren kannst du dann mühelos auf der ersten Spur 130 fahren, weil die leer ist.
    Es ist immer die mangelnde Disziplin und der Zeitdruck einzelner Personen, die zu solchen Situationen führt.
    Wenn man etwas pingelig ist und sich ausrechnet, wie groß der Zeitgewinn ist, wenn man mit mit 180 statt 130 unterwegs ist, das ist nicht viel.(um wie viel höher ist das Risiko und wie viel länger der Bremsweg)
    Ich hab mir angewöhnt von Haus aus etwas früher weg zu fahren um entspannter unterwegs zu sein.
    Ob Tempolimit oder nicht, Unsicherheitsfaktor ist immer noch der Mensch.
    Gruß
    Gerhard
    Fabia 6y VRS in Sprintgelb Bj.12/03 Schiebedach/Bastuck
    War klar, dass der Bullshit mit Tempolimit als Allheilmittel kommt, nur was bringt's? Sicher vieles nur nicht unbedingt das Gewollte. Faktisch braucht man in D wirklich kein generelles Tempolimit mehr, die meisten Strecken sind eh schon begrenzt oder der Verkehr so dicht, dass sowieso nix geht.

    Wieso soll ich nicht schnell fahren dürfen, wo das ab und an noch gefahrlos geht? Und ganz ehrlich... ich fahr lieber auf der Autobahn schnell, wo es halt geht, auf der Renstrecke ist alles noch viel gefährlicher, weil da noch mehr Vollpfosten Harakiri betreiben...

    Das Problem ist nicht die Geschwindigkeit, sondern das Unvermögen vieler Autofahrer, egal ob Raser, Drängler, Vollpfosten der einfach raus zieht, Mittelspurschleicher, Handy telefonierer und Emailschreiber,... genau da muss man ansetzen und und wieder mehr Disziplin und Eigenverantwortung ins Hirn der Leute rein bekommen. Was macht aber unsere Politik? Jupp genau, das autonome Fahren wird's schon richten...
    Der Umwelt zuliebe habe ich ein Hybridfahrzeug.Wenn ich genügend Gas gebe verbrennt mein Auto Benzin und Gummi!

    tblade schrieb:


    Ziemlich tendenziöse Aussage, schließlich besteht auch die Möglichkeit, dass der Skoda dem ausscherenden Lkw ausweichen musste.

    Ich schrieb die Sache ist klar, es ist also für mich keine Tendenz, sondern ein Fakt.

    Man kann hier viele Vermutungen anstellen, wir waren nicht dabei.

    Es kann auch sein, dass der Fabia Fahrer gepennt hat, und der Lkw seinen Spurwechsel schon von weitem angedeutet hat. Es braucht nicht zwingend den Blinker um zu erkennen das der Lkw gleich überholen möchte. Oft sieht man es schon am sehr geringen Abstand zum Vordermann und einem leichtem Schlangenlinien fahren des Lkw (vermutlich weil der Fahrer mehr in den Rückspiegel blickt als nach vorn).
    Ein wirklich vorausschauender Fahrer erkennt das und kalkuliert die Möglichkeit des Lkw Überholvorgangs in sein Fahrverhalten ein. Entweder geht er sicherheitshalber vom Gas / bremst leicht, oder wechselt frühzeitig auf die linke Spur, damit der nachfolgende Verkehr auf der linken Spur bremsen kann.

    Natürlich kann man dies auch für den M5 Fahrer sagen, er hätte erkennen müssen, dass der Lkw gleich ausschert und der Fabia dann vermutlich das gleiche tut, möglicherweise war die Sicht auf den Lkw aber auch versperrt/erschwert. Man weiß es nicht.

    Sollte der Lkw wirklich aus heiterem Himmel die Spur gewechselt haben (was ich nicht glaube), würde ich als Fabiafahrer - in dieser Situation - trotzdem nicht auf die linke Spur wechseln. Denn unabhängig vom Lkw habe ich auch immer die "schnellere" Spur im Blick, um jederzeit zu wissen "kann ich die Spur befahren oder nicht", wenn es plötzlich nötig sein sollte. Dies hat der Fabiafahrer augenscheinlich nicht gemacht und dann ggf aus "Reflex" einen Ausweichvorgang auf die linke Spur eingeleitet. Sinnvoller wäre gewesen, auf die rechte Spur bzw den Standstreifen auszuweichen, als auf eine Spur, auf der mich ein schneller fahrender abräumen könnte - und ich mich nicht rück-vergewissert habe, das niemand schnelleres da ist.

    Wenn ich mir vorstelle, ich müsste die regelmässige Wochenend-Strecke von 1000km auf deutschen Autobahnen mit 130 fahren, wird mir ganz anders. Da schläft man dann wirklich am Steuer ein. Wo frei und gut ausgebaut ist, vor allem auf den 3 und 4 spurigen Autobahnen, soll man ruhig frei fahren können. Auf den 2 spurigen kann man ja heute eh kaum noch wirklich schnell fahren.
    Aber die 130/120 wird wohl trotzdem irgendwann kommen, auch wenns Schwachsinn ist. Ende Mai beginnen ja die ersten Modellversuche - leider genau auf meiner Strecke.
    Auf der A81 zwischen Singen und Rottweil wird es eine testweise Begrenzung (ca. 35km lang) auf 120 geben, um zu prüfen ob dadurch weniger Unfälle passieren.
    Geisingen: Autobahn 81: Ab 2016 gilt Tempo 120 zwischen Bad Dürrheim und dem Kreuz Hegau | SÜDKURIER Online
    ich wäre für ein dynamisches Tempolimit überall.
    Kameras erfassen auf den Autobahnen das Verkehrsaufkommen und drosseln dann die Höchstgeschwinigkeit angefangen bei 140km/h.
    Gleizeitg muss es natürlich viel mehr Blitzer geben, denn sonst hält sich wie jetzt Niemand dran.

    Versuch mal die A1 bei mir (tagsüber auf 130km/h gedrosselt) mit 140 auf der 2. Spur zu fahren :sick: keine Chance, wirst nur genötigt und rechts überholt.
    Jeder hat da eine andere Perspektive und die ist oft erstmal egoistisch.

    Wenn rechts genug Platz ist um dich rechts zu überholen, warum fährst du dann auf der 2. Spur?

    Es gibt wenig was ich mehr hasse als Leute, die ständig links bleiben weil sie alle paar tausend Meter mal irgendwas überholen.

    Würden alle einfach ein bisschen umsichtiger fahren könnten viele Unfälle vermieden werden.

    SebRS schrieb:

    Würden alle einfach ein bisschen umsichtiger fahren könnten viele Unfälle vermieden werden.

    Definitiv. Aber das wird nie passieren. Sobald die Autotür zu fällt, verändert sich der Mensch oft zum aggressiven Egoist.
    Warum muss ich, auf Teufel komm raus, einen vor mir leicht langsamer Fahrenden überholen, und damit den schnell fahrenden riskant ausbremsen? Wenn ich meine Geschwindigkeit hätte um vielleicht 10kmh drosseln müssen, der schnellere hingegen um vielleicht 50-100kmh?
    Macht keinen Sinn, trotzdem passiert es so stets und ständig. Die Umwelt dankt es uns, wenn der Schnelle seine Geschwindigkeit wieder aufnehmen muss. :thumbsup:

    Da herrscht einfach ein falsches Denken: "Der Raser kann ruhig auch mal bremsen".
    Allein schon, das jeder der über 150 fährt als Raser betitelt wird, sagt doch alles.

    Aber das wird sich nicht ändern, im Auto werden viele einfach zum Arschloch und das wird eher schlimmer als besser.

    Ich bin in der Regel der schneller Fahrende, aber auch wenn ich mal den Schongang einlege, schaue ich, dass ich keinen Schnelleren unnötig ausbremse und gebe beim Überholvorgang gas, wenn ich sehe das da einer sehr schnell auf mich aufschliesst. Ich breche mir doch keinen Zacken aus der Krone wenn ich Rücksicht auf andere nehme und zusehe das der Verkehr ordentlich fliesst. Aber so denken, nach meinen Erfahrungen, leider nur die Wenigsten.
    Ebenso.. Egoismus ist auf deutschen Autobahnen ganz groß geschrieben.
    “Nur Weicheier benutzen Datensicherungen auf Band: richtige Männer laden ihren wichtigen Kram einfach auf einen FTP und lassen diesen vom Rest der Welt spiegeln.” - Linus Torvalds im Usenet, 1996