Getriebe 1.4/16V BBZ 3. gang synchronisiert nicht

  • Fabia I

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    Getriebe 1.4/16V BBZ 3. gang synchronisiert nicht

    Hallo.

    Diesmal geht es um meinen eigenen Fabia.

    Neuerdings breitet mir der 3. Gang im Getriebe etwas sorgen. Ab und zu ging der etwas hakelig rein, ich schob es erst auf die kälte.
    Doch nun nach ner Zeit ist das Problem repoduzierbar.
    Alle anderen Gänge sind ok, nur wenn ich in den 3. schalten will, besonders wenn ich etwas Träge mit dem schalten war, und meist beim herunterschalten vom 4. aus, mag sich der Gang nicht einlegen lassen, bis man leicht die Kupplung kommen lässt. Dann rutscht er hinein.

    Nun hat der Antriebsstrang 220 000 km auf der Uhr, ich würde das jetzt irgendwo auch als normalen Verschleiß sehen.

    Meine Frage ist nun etwas spezieller, nämlich: An dem Getriebe sind von unten sichtbare Stellschrauben.
    Ist in Bezug auf mein Problem da eine chance dort irgendwas nachzustellen oder muss ich davon ausgehen, das ohne eine Getriebeinstandsetzung mit Austausch der Synchronringe hier nichts mehr zu machen ist?

    Ansonsten läuft das Getriebe noch 1a, hat keine ungewöhnlichen Laufgeräusche oder sowas.
    Falls du ein 2. Getriebe zum überarbeiten brauchst hätte ich noch eines liegen ;)
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    "Living in the city and buying an off-roader is like permanently wearing a condom for the one day a month you might get lucky"
    Vielen Dank für das Angebot.
    Wäre denn das ein getriebe vom benziner?

    Ich werde wohl ersteinmal mit zwischengas oder kuppeln so weiterfahren so lange der status quo so bleibt, denn die kupplung ist auch noch die erste und wird auch nicht mehr ewig halten.
    Wenn die nieder ist oder noch andere probleme dazu kommen sehe ich das dann wahrscheinlich anders und komme gerne darauf zurück, das nimmt doch etwas druck raus weil der wagen dann nicht so lange steht.
    Ja war aus einem BBY 55kW 1,4 16V von 11/2003.

    Ja genau, dafür der Vorschlag, hab selber 2. Getriebe schätzen gelernt wenns Auto nicht stehen soll :D
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    kleines update:
    Historie: An meinem felicia ist mir damals mal einiges getriebeöl über monate durch den rückwärtslichtschalter entfleucht, was zu einem defekten getriebe geführt hat.
    Deshalb wollte ich zru sicherheit mal kontrollieren..

    Ich habe gelesen das das Getriebe seitlich eine Verschlusschraube zum öl einfüllen hat, wo das öl an der unterkante der bohrung stehen soll.
    Also von oben nichts gesehen, das Auto auf Auffahrrampen gefahren und Unterfahrschutz abgebaut.
    Nach Leckagen gesucht, aber alles trocken. Soweit schon mal gut. Was ich nicht gefunden habe, ist die Schraube für das öl einfüllen.
    Die Ablasschraube am Differenzial habe ich gefunden.
    Da nur 0 grad draußen waren, fehlte mir mittelmäßig die lust viel zu schrauben.

    Ich habe dann oben den Batteriekasten rausgeschraubt und neben dem Hydraulikanschluß vom Kupplungsgeberzylinder einen schwarzen Deckel (mit 8er Vielzahnschraube) auf der Oberseite vom Getriebe gefunden.
    Man kann durch das loch "allerlei metallteile" :) sehen, aber kein öl. Weil "viel hilft viel" habe ich noch neues getriebeöl dazugefüllt. (bitte nicht hauen).
    Jetzt sind zumindest ein paar frische additive drin und frisches öl mit drinn, zur beruhigung vom gewissen. Wie ich den ölstand feststellen kann außer alles abzulassen und abzumessen wieviel rauskommt ist mir ein rätsel, und bei den zu findenden angaben habe ich auch ein gesundes misstrauen (motoröl kommt ja auch nie so viel raus, wie eigentlich laut handbuch drinn sein sollte).

    Nun habe ich nach beruhigung des gewissens erstmal die füße still gehalten und beobachte das. Wenns kalt ist schaltet das getriebe besser als wenns warm ist.
    Hab 1000km abgespult, ist nichts schlimmer geworden oder so. Wenn der status quo anhält, kann ich damit leben.

    Gibts erfahrungen ob irgendwelche negativen auswirkungen zu erwarten sind wenn mehr öl im getriebe ist als vorgesehen? (vielleicht war auch zu wenig drin?)
    (Da ich bis zuletzt von oben durchs loch die Oberfläche der Ölfüllung nicht erkennen konnte, habe ich einen ganzen liter addinol GL4/5 eingefüllt).
    heyho, war lange nicht hier gewesen.

    Kurzum: der Fabi hat jetzt 266 000 km und getriebe läuft immer noch, auch noch mit der ersten kupplung.

    Leider muss er nun von mir gehen, denn auf der fahrerseite ist am schweller nicht mehr viel material über.
    Ansonsten die letzten 4 jahre super durchgekommen, bis auf auspuff-endschalldämpfer, flexrohr, gerissene/abgerostete schweißnaht am hosenrohr und ein reparatursatz für einen der vorderen bremssättel hat er nur zusatzfedern für die rückstellung der schwergängigen handbremshebel bekommen, und vor 2 jahren einmal neue Gummibuchsen an den querlenkern und das untere Motorlager.

    Sonst eigentlich nur sprit einfüllen, ölwechslen und fahrn. (und H7 glühlampen tauschen^^)
    Ja der Gammel an den Schwellern wird bei den Fabias zunehmend zum Problem. Besonders dann wenn nicht bei ersten Anzeichen Konsequent gegengesteuert wurde. Soll Heißen Radhausschale raus, 1Kg feuchte Erde entfernen, mit dem Drahtbürstenaufsatz für die Bohrmaschine den Rost entfernen und Rostumwandler + Hammerite drauf. Wenn man es ganz doll treiben möchte kann man den Kotflügel an der unteren Kante noch so verbiegen das man dort mit dem Hochdruckreiniger durchkommt und sich nicht wieder ein Feuchtbiotop bildet.
    Anschließend im Winter ruhig mal Seilfett Sprühen.
    Leider wurde bei den wenigsten Fabias etwas in diese Richtung unternommen, da es sich meist um alles andere als Liebhaberfahrzeuge handelt.
    Gruß joeyfabia
    ach doch, so dinge hab ich schon auch gemacht, vor fast 8 jahren.

    als ich den 10 jahre alt gekauft hab, gings auf der beifahrferseite am übergang zwischen schweller und kotflügel schon los mit erstem rost. Offenbar aber glücklicherweise mehr oberflächlich, vermutlich durch das angesprochene feuchtbiotop.

    Da konnte ich mit mike sanders über die zeit die korossion fast vollständig stoppen.
    Auf der fahrerseite sah er damals noch besser aus. Ich hab die untere hälfte der türen, die motorhaube und die heckklappe von innen konserviert, und auch von unten durch die ablauföffnungen vom schweller einiges an fluid-film as-r eingesprüht.

    Leider auf der fahrerseite mit wenig wirkung, der gammelte von innen raus durch, und der rost kroch dann unter dem unterbodenschutz lang. Vor 2 jahren habe ich dann unter der fahrertür auf gut 1 meter länge den ganzen UBS abgekratzt und rostumwandler und zinkspray und klarlack aufgetragen, leider war das alles nicht von dauer. Woher da das wasser in den rost sickert hab ich nie rausgefunden. Irgendwo ist da was im argen, vielleicht tropft es in der B-säule von der halterung der dachreling rein, keine ahnung. Ich habe keinen bestimmten verdacht.

    Im letzten herbst hab ich dann wieder die rostplacken abgekratzt und war dann an der schlimmsten stelle durch. Nochmal dick mike sanders drauf, aber wenn der krebs einmal so schlimm ist, hilft tatsächlich nur noch raus schneiden. Aber angesichts dem fahrzeugalter (bj 2003), und den vorerkrankungen, den vielen kilometern und dem gringen restwert....

    letztes dreiviertel jahr habe ich leicht erhöhten spritverbrauch gehabt, einen halben liter mehr bei gleicher fahrweise, keine ursache auszumachen. Aber auch der ölverbrauch vom motor steigt nun langsam an. Ist alles für VAG verhältnisse noch weit im grünen bereich, schätze mal knapp 0.2 liter auf 1000km inzwischen, das war vor 80 000 km aber nur halb so viel :). Da müssten wohl mal neue ventilschaftdichtungen in den kopf.

    Ich hab jetzt einen günstigen 2010er fabia 2 auf dem radar, will ihn am freitag eventuell mal vor ort ansehen, ob er taugt.
    Bin ja mit dem fabia 1 jetzt nicht unzufrieden gewesen, nie stehen geblieben mit dem wagen, ansonsten weitestgehend nur normale altersbedingte verschleißsachen gehabt.

    Bin da ein wenig ratlos, weil fast alle gebrauchten den 1.2 TSI motor haben.
    Finger weg von diesen TSI mit der Steuerkette und erst recht welche vor 2014 oder so... würde ich mir nicht antun!


    Mit freundlichen Grüßen
    abzugeben: neue H&R Federn 6Y RS

    -----------------------------------------------------------

    Mein Ex-Fabia:

    Fabia 6Y RS mit 160 PS / 360 Nm und ein paar optischen Verfeinerungen :thumbsup:
    ich nehme alles zurück, ich hab den erst seit 4 jahren, also auch erst vor 4 jahren konserviert.
    manchmal kommt man im kopf etwas durcheinander mit autowechsel, garagenwechsel, umzügen u.s.w.

    Habe mir jetzt zu austausch einen fabia 2 1.6 77kw benziner aus 2008 ausgeguckt, mit ersten rostbläschen am hinteren radlauf und ca. 200 000 km, bis auf sitzheizung und lederlenkrad hat er so den gängigen schnickschnack.
    Leider nur mit den einfachen scheinwerfern, dafür mit climatronic und sehr günstig.

    mal sehen wie das so mit der zulassungsstelle jetzt läuft, einfach ohne termin erscheinen geht zur zeit nicht.

    gafu schrieb:

    Hallo.

    ...mag sich der Gang nicht einlegen lassen, bis man leicht die Kupplung kommen lässt. Dann rutscht er hinein.



    Hi gafu,

    auch wenn dein Beitrag schon alt ist kann ich mich vllt für deine Tipps etwas revanchieren:

    Was du hier beschreibst nennt man "den Gang hineinziehen lassen". Bitte nicht machen! Das bedeutet eine extreme und nicht vorgesehene Belastung für die Getriebelager und -wellen!

    Weiters: Die seitlich Schraube zum Öl nachfüllen gibt es meines Wissens bei jedem Getriebe, dort wird auch eingefüllt wenn man das Getriebeöl tauscht. Wo die genau beim Fabia ist kann ich nicht sagen, möglicherweise gibt es einen Zugang von oben (Fahrgastraum, irgendwo einen verschraubten Deckel unter dem Teppich / Mitteltunnel). Überfüllen ist eigentlich nicht möglich, da es dann sowieso herausrinnt bevor man die Schraube wieder aufsetzen kann. Sollte wirklich zuviel Öl drinnen sein, ist das nur über einen defekten Kurbelwellensimmering erklärbar, dann rinnt nämlich Motoröl ins Getriebe. Der Füllstand ist dabei wohl relativ egal, aber die Viskosität passt dann nicht mehr.

    Ich hatte Autos aus den 60-70ern die noch ein unsynchronisiertes Getriebe hatten, man lernt das mit Zwischenkuppeln und Zwischengas recht schnell, aber bitte nicht den Gang reinziehen lassen!

    Edit: Ach so ja, Frontantrieb ohne Antriebsstrang nach hinten, hab ich ganz vergessen, also nicht vom Fahrgastraum aus. Aber irgendwo muß die Nachfüllschraube sein!
    Ich kann mir ehrlich gesagt nicht ganz vorstellen wie das Motoröl bei nem defekten Kurbelwellensimmerring IN das Getriebe kommen soll.
    Das Öl läuft höchstens in die Getriebeglocke, versaut dort alles und läuft unten zwischen Motorblock und Getriebe raus.
    IN das Getriebe läuft sicher nichts und überfüllt es.
    Zumindest beim Fabia ist das nicht der Fall.
    Bei älteren englischen Autos kann das schon sein. Beim Mini teilten sich ja Motor und Getriebe das Öl.
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    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Grisu512“ ()

    ja, hab ich wahrscheinlich nur nicht gefunden damals, ich denke mal es ist wie am fabia 2 1.6er schaltgetriebe: die einfüllschraube ist einfach auf der anderen seite, aber einfach schlecht zu sehen. Oben ist der ansaugkasten davor, unten das lenkgetriebe und die antriebswelle.

    Ich hatte diesmal das smartphone unten reingehalten und blind ein paar fotos gemacht, und da war es dann zu sehen.

    Grisu512 schrieb:

    Ich kann mir ehrlich gesagt nicht ganz vorstellen wie das Motoröl bei nem defekten Kurbelwellensimmerring IN das Getriebe kommen soll.
    Das Öl läuft höchstens in die Getriebeglocke, versaut dort alles und läuft unten zwischen Motorblock und Getriebe raus.
    IN das Getriebe läuft sicher nichts und überfüllt es.
    Zumindest beim Fabia ist das nicht der Fall.
    Bei älteren englischen Autos kann das schon sein. Beim Mini teilten sich ja Motor und Getriebe das Öl.


    Ja, hört sich unplausibel an, ich hatte das aber schon bei einem Auto mit ganz normaler Getriebeglocke und getrenntem Motor- und Getriebeöl. Ölverbrauch ist gestiegen und es ist natürlich auch aus der Glocke rausgeronnen, Mir war klar daß der Kurbelwellensimmering hinüber ist, aber ich habe mit der Reperatur noch länger zugewartet. Irgendwie ist das Motoröl ins Getriebe gekommen, der kupplungsseitige Simmering des Getriebes war wohl auch nicht mehr so gut. Möglich daß die Getriebeentlüftung verstopft war und es wegen Druckunterschieden dazu gekommen ist (Unterdruck im noch kalten Getriebe, bereits heißes Motoröl sucht sich seinen Weg)? Jedenfalls war das Getriebe so übervoll wie man es eigentlich nicht füllen kann und das Öl war schwarz wie nicht mehr ganz neues Motoröl, Getriebeöl wird normal nicht so schwarz. Wasser war keines drinn. Im warmen Zustand ließ sich das Getriebe immer schwerer schalten, alle Gänge gleich betroffen.

    Und ja, du hast recht, es war ein alter Engländer :rolleyes:

    Neu

    Noch eine kleine Anmerkung, ich muß mich selbst etwas korrigieren:

    Ältere Autos aus den 70ern oder früher haben manchmal noch einen Getriebeölmeßstab, dann gibt es meistens keine seitliche Öleinfüllschraube sondern eine von oben, also ähnlich wie beim Motoröl. Das sind meist Autos mit Hinterrad- oder Allradantrieb und längs eingebautem Motor. Der Meßstab und Nachfüllschraube sind dann meistens unter einem Deckel des Mitteltunnels. (Ich weiß: off topic für Fabia)

    Und: Falls sich nur ein einzelner Gang schwer einlegen läßt und nicht alle gleich betroffen sind, dann ist es fast immer der Synchronring.