Motor-Aufhängung

  • Fabia I

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    Motor-Aufhängung

    Achtung !

    Schrauben der Motoraufhängung (Beifahrerseite) können sich
    beim Dieselmotor mit der Zeit lockern !


    Die Motoraufhängung ist insbesondere beim 3-Zylinder-Pumpedüse sehr weich ausgelegt, um den tendenziell unrunden und rauhen Lauf gut abzufedern. Die ausgeprägten Resonanzen können mit der Zeit dazu führen, daß sich die dicken Schrauben, die den Motor halten, lockern. Besonders betroffen von dieser Lockerungsübung scheint die (in Fahrtrichtung) vordere Schraube zu sein.

    Es ist keine schlechte Idee, ab und an mal die Eindreh-Festigkeit der Aufhängungs-Schrauben zu überprüfen. Ist keine große Sache, weil man bestens an die beiden Schrauben herankommt. Drehmomentschlüssel verwenden.

    Seitdem mir das (nach ca. 250.000 km Laufzeit) widerfahren ist, habe ich die Schrauben zusätzlich gesichert. Es gibt im Baumarkt eine graue Kunststoff-Füll-Kleb-Dicht-Masse namens MEM Gum Dicht als Kartusche (ist etwas fester) und MEM Dichtfix in der Dose. Ich verwende beides im Kfz-Bereich und auch sonstwo. In der Dose ist das Zeugs etwas dünner und zudem faserverstärkt. Beide Dichtmassen enthalten organische Lösungsmittel und sind für extremen Außen-Einsatz gedacht. Nach meiner langjährigen Erfahrung gibt es nichts besseres.

    Ich habe die gelockerte Schraube (immer nur eine rausschrauben!) komplett rausgedreht, in den Topf mit Dichtfix getaucht, dann überschüssige Dichtmasse wieder abgestreift und von der Gewindespitze vollkommen entfernt (es sollte möglichst keine Dichtmasse unter die Schraube ins Gewindeloch geraten).
    Wenn man die präparierte Schraube wieder eindreht, dann wandert die Dichtmasse am Gewinde nach oben und sammelt sich am Schraubenkopf. Das ist gut so. Man kann den resultierenden Klebe-Effekt noch verstärken, in dem man zusätzlich eine Unterlegscheibe mit passender Bohrung und breitem Schild verwendet. An der verbreiterten Auflagefläche verteilt sich die Klebemasse besonders gut. Die Masse härtet weich aus und bleibt dauerelastisch. Dadurch kann die graue Masse dauerhaft alle Motor-Resonanzen absorbieren.

    Konsequenz: die Schraube bleibt nun für immer da wo sie hingehört.

    Es ist empfehlenswert, die dicken Schrauben mit einem Drehmomentschlüssel anzuziehen. Die Schrauben werden nämlich in Alu-Guß hineingedreht. Und Alu-Guß ist beileibe nicht so stabil wie eine Stahlschraube. Ohne Drehmomentschlüssel besteht immer die Gefahr, daß man die Schrauben überdreht. Und dann muß man ein neues Gewinde schneiden.

    Bei mir hatte sich die vordere Schraube nicht nur gelockert. Sie hatte auch im gelockerten Zustand das Gewinde im Alu-Guß zertrümmert. Ich mußte das Gewinde neu schneiden und dann den nächst größeren Schrauben-Durchmesser verwenden.
    Um die Alu-Späne vom Gewindeschneiden aus dem Loch herauszubekommen, habe ich einen langen Nagel mit der Spitze in das Dichtfix getaucht. Nachdem die Masse an der Nagelspitze leicht abgetrocknet war, bin ich mit dem Nagel in die Bohrung hinein. Die Alu-Späne bleiben am Nagel bzw. an der Dichtmasse kleben. Späne vom Nagel abnehmen. Prozedur solange wiederholen, bis keine Späne mehr herauskommen.

    Die Dichtmasse hält die Schraube nicht nur an Ort und Stelle. Die Dichtmasse schützt auch das Gewinde im Aluminium, weil es nicht mehr direkt mit dem harten Stahl der Schraube in Berührung kommt. Es bleibt immer eine minimale Schicht Dichtmasse dazwischen.

    Mein Empfehlung:
    Immer eine Schraube herausdrehen, wie beschrieben mit Dichtmasse versehen und dann wieder eindrehen und festziehen. Die mit Dichtmasse versehenen Schrauben lassen sich übrigens problemlos wieder herausdrehen, wenn es sein muß.

    Die Moral von der Geschicht: man muß sich immer wieder was einfallen lassen.

    Schöne Grüße vom Altensack.


    Loctite Schraubensicherung habe ich selber im Schrank. Die graue Dichtmasse, die ich oben beschrieben habe, ist um Längen besser, weil sie die Schrauben komplett umhüllt. Jeder der es ausprobiert, wird den Unterschied sofort erkennen.

    Ich hatte bei meinem Octavia 1 zum Schluß Probleme mit der Getriebe-seitigen Aufhängung. Die untere Aufnahme der Schrauben (Konsole genannt) -- ein Alu-Guß-Teil, das die Verbindung zwischen Aufhängung und Getriebe herstellt und in das die Schrauben hineingehen -- fing an auseinanderzubröseln. Das betraf leider auch die Gewindebohrungen, die in Auflösung begriffen waren. Als Erste-Hilfe-Maßnahme habe ich die Bohrungen verlängert, das Gewinde in voller Länge nachgeschnitten und längere Schrauben verwendet. Um dem Provisorium mehr Stabilität zu verleihen, habe ich dann mit der grauen Dichtmasse gearbeitet, denn ich konnte die Schrauben nicht mehr so festziehen wie es eigentlich nötig gewesen wäre. Als ich später die Konsole durch ein Neuteil ersetzt habe, konnte ich feststellen, wie stabil die Schrauben in ihren angegriffenen Fassungen saßen -- grauer Dichtmasse sei Dank.

    Altersack.

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „altersack“ ()

    ich will da jetzt keinen glaubenskrieg anfangen.

    Marode gewinde mit Dachabdichtung einzuschmieren würde ich nicht als fachgerechte reparatur bezeichnen. Dafür gibts andere bewährte methoden, Helicoil, gewindebuchsen und sowas.
    Interessanter wäre ja, warum das gewinde kaputt war. Angezogen ohne drehmomentschlüssel oder aluminiumkorossion (es bildet sich ja ein lokalelement mit der stahlschraube und deren chromat/zinkbeschichtung)

    Loctite gibts ja in verschiedenen geschmacksrichtungen, von der niedrigen festigkeit bis hochfest. Alle haben gemeinsam, das sie korrosion in gewinden gut vorbeugen können.
    " Ich will keinen Glaubenskrieg anfangen aber..." ist eine Redewendung, die immer wieder gerne von den "Fachkräften" ins Spiel gebracht wird. Das ist ein interessanter Reflex, der immer wieder Hindernisse aufbaut, wo eigentlich gar keine sind.

    Mich persönlich interessieren irgendwelche Normen und Regularien nur dann, wenn es tatsächlich um Funktions- bzw. Sicherheits-relevante Dinge geht. Ansonsten verwende ich das, was sich für einen bestimmten Zweck gut eignet. Und da ist mir im Prinzip jedes Mittel recht, solange es seinen Zweck erfüllt. Ich bin da ein ganz finsterer Pragmatiker.

    Nur weil ein Werkstoff als Baustoff gelabelt ist, bedeutet das noch lange nicht, daß er für anderweitige technische Anwendungen ungeeignet ist. Ich bringe im Forum immer mal wieder alternative Werkstoffe und Methoden ins Spiel, weil sich dadurch Lösungswege eröffnen, an die bis dato keiner gedacht hat. Ein Profi mag darüber lächeln oder die Nase rümpfen. Aber am Ende ist doch nur entscheidend, wie zielführend eine Methode ist.

    Viele Wege führen nach Rom -- und die kleinen Seitenwege sind zuweilen eine erstaunlich effektive und kostengünstige Alternative zum von hundert Prüfstellen abgesegneten Schema F. Im übrigen bin ich mir sicher, daß auch die Profis in ihrer voll ausgestatteten Werkstatt gerne nach der geschmeidigen Lösung greifen, wenn es die Umstände erfordern. Und das passiert weitaus öfter als man denkt...

    Der Grund, warum sich Alu-Guß-Teile gerne mal verabschieden, hat hier nichts mit der Spannungsreihe der Metalle zu tun. Es hat damit zu tun, daß Aluminium eine deutlich geringere Festigkeit als Eisen bzw. Stahl besitzt. Es kommt hinzu, daß viele Alu-Guß-Körper von der Industrie noch zusätzlich ausgedünnt werden -- nicht nur um Gewicht sondern auch um Material zu sparen. Die Konsole, von der ich vorhin sprach, war nach 16 Jahren normalem Einsatz übersäht mit feinen Haarrissen. Die morschen Gewindebohrungen waren da nur noch das Sahnehäubchen auf dem Kuchen. An solchen Bauteilen zeigen sich die Folgen gnadenloser Kostensenkungs-Strategien, wie sie in der Auto-Industrie (aber nicht nur dort) gang und gäbe sind.

    Im übrigen habe ich diese Geschichte (mit der Konsole) nicht erwähnt, um Leute zu irgendwas zu animieren. Es war Wochenende, das passende Ersatzteil war nicht in Sicht und ich brauchte eine schnelle (wenn auch vorübergehende) Lösung. Wie ich bereits erwähnte, habe ich die Gewindebohrungen verlängert und dann längere Schrauben eingedreht. Dadurch war erst einmal eine ausreichende Tragfähigkeit hergestellt. Ich habe die Schrauben also nicht mit Leim und Spucke eingeklebt.

    Trotzdem war das keine Dauerlösung. Es war eine Interims-Lösung. Aber wie das so ist: Ersatzteile müssen erst mal bestellt und dann geliefert werden. Und das hat bei einem exotischen Bauteil wie der Getriebe-Konsole einige Tage gedauert. Eine Woche später kam dann die neue Konsole rein. Und bei dieser Gelegenheit konnte ich erkennen, wie gut die Schrauben-Sicherung funktioniert hat. Die Schrauben saßen immer noch richtig gut und solide in ihrer Fassung. Da hatte sich absolut nichts gelockert.
    Der große Vorteil der Dichtmasse ist, daß sie eine weiche Verbindung zwischen Stahl-Gewinde und Alu-Gewinde herstellt, die alle Vibrationen absorbiert und verhindert, daß die Schraube in der Fassung zu wandern beginnt.
    Das schraubenlose Verkleben von Metallen allein mit geeigneten Kleb- und Dichtstoffen überlasse ich der Auto-Industrie. Allerdings bevorzuge ich persönlich geschraubte Verbindungen. Ich bin da vom alten Schlag.

    Der übliche User hätte das Problem als solches gar nicht erkannt. Er wäre mit der mürben Konsole einfach solange weitergefahren, bis irgendwann das Getriebe auf die Straße gesackt wäre. Und davor hätte ihn auch kein TÜV-Prüfer retten können, weil der TÜV solche versteckten Defekte gar nicht auf dem Schirm hat.
    Mein "Leichtsinn" bestand also darin, das Problem als solches überhaupt erkannt zu haben. Und das Problem habe ich erkannt, weil ich meiner eingebauten Spürnase gefolgt bin...

    Und nun schlage ich vor, daß wir uns alle wieder ganz doll lieb haben.

    Viele liebe Grüße vom

    Altensack.

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „altersack“ ()

    altersack schrieb:


    Im übrigen bin ich mir sicher, daß auch die Profis in ihrer voll ausgestatteten Werkstatt gerne nach der geschmeidigen Lösung greifen, wenn es die Umstände erfordern. Und das passiert weitaus öfter als man denkt...


    Ich würde es eher als "gemurkst wird überall" beschreiben. So ähnlich war der führungsbolzen an der scheibenbremse befestigt bei einem "checkheftgepflegten" fahrzeug.

    altersack schrieb:


    Es hat damit zu tun, daß Aluminium eine deutlich geringere Festigkeit als Eisen bzw. Stahl besitzt.


    Die festigkeitsunterschiede sind in den anzugsmomenten der schrauben berücksichtigt. Wenn man sich daran hält, dann hälts auch.

    Wenn sich das alu rund um die schraube zu pulver auflöst und deshalb das gewinde nicht mehr trägt, dann hat es doch mit der spannungsreihe zu tun.
    Sowas passiert auch beim T5 mit dem mitnehmer auf der getriebewelle, ein Zinkgussteil auf einer verzahnten Stahlwelle. Irgendwann sind die zähne weg und die schaltung verstellt sich, und die werksätten behaupten, die dicken seile hätten sich gelängt.

    Es gab da für den Audi A2 mal einen ganzen vorschriftenkatalog, wegen der aluminiumbauteile. Auch viele vorgaben nicht mit stahlwerkzeugen an den Alubauteilen zu hantieren, da der Abrieb vom Werkzeug später zu korrosion an den Bauteilen führen kann. Inzwischen wurde das mit den Aluminiumkarosserien ja wieder zu den akten gelegt.

    Ist fachkraft jetzt die neue beleidigung? :D :D

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „gafu“ ()

    "Fachkraft" wird zur "Beleidigung", wenn man sich diesen Schuh anzieht. Echte Fachkräfte haben keinen Dünkel und verstecken sich nicht hinter ihrem Status als Fachkraft. Sie wissen, sie haben einen Job zu erledigen und jeder Tag bringt neue Herausforderungen. Denn kein Tag ist wie der andere...

    Ich für mein Teil pflege einen offenen und freundschaftlichen Dialog mit den Fachkräften meiner Werkstatt. Und wenn ich wieder mal einen besonders exotischen Fall hatte, dann öffne ich mein Poesie-Album und berichte den Profis haarklein, was ich erlebt und wie ich das Problem gelöst habe. Bei denen habe ich deswegen den Spitznamen "Daniel Düsentrieb" weg. Aber sie spitzen immer die Ohren, wenn ich was zu erzählen habe. Denn einiges davon ist bares Geld wert.

    Ob sich jemand beleidigt fühlt oder nicht, ist letztendlich eine Charakterfrage. Mein Schwerpunkt liegt auf dem Inhaltlichen und nicht auf dem Persönlichen. Wer sich durch meine Ausführungen in irgendeiner Weise persönlich angegriffen fühlt, dem kann ich auch nicht weiterhelfen. Da muß er alleine durch.

    Die besten Wünsche und Grüße vom

    Altensack.


    Loctite ist nicht krass genug. :D

    Aber mal im Ernst. Das sich Schrauben ohne Fremdeinwirkung im Auto lockern ist schon recht ungewöhnlich. Ich glaube das diese Fehler eher durch Reparaturen verursacht werden, bei denen keine Drehmomente beachtet werden. Auch das Aluminium hier als weich und spröde dargestellt wird kann man so nicht stehen lassen. Aluminium kann durchaus sehr fest sein und im Zugversuch ähnliche Werte wie Stahl erreichen. Der Hauptunterschied liegt eher darin das Alu immer einer gewissen Dehnung unterliegt, wenn man es zu stark belastet.
    Das die Motorlager im Fabia nicht das ewige Leben haben kann ich hingegen bestätigen. Ich kann mir also durchaus vorstellen das beim ein oder anderen Fabia dort bereits etwas ersetzt wurde und dann solche Fehler mit lockeren Schrauben entstehen.
    Gruß joeyfabia
    Das mit den Schrauben von der Motor-Aufhängung hat sich genau so zugetragen, wie ich es oben beschrieben habe. Ich selber hatte bis zu diesem Zeitpunkt niemals Hand an die Aufhängung gelegt -- jedenfalls nicht beim Fabia. Allerdings wurde bereits zweimal der Zahnriemen getauscht und dabei müssen die Schrauben und der untere Teil der Aufhängung raus. Kann schon sein, daß in der Werkstatt die Schrauben zum Schluß nicht vorschriftsmäßig festgezogen worden sind. Im Nachhinein läßt sich sowas schwer überprüfen.

    Mit Loctite etc. habe ich absolut kein Problem und auch keine Berührungsängste. Ich hatte auch nie vor, ein Mittelchen gegen das andere auszuspielen. Es gibt schließlich immer mehrere Möglichkeiten, ein Problem zu lösen. Wenn ich einen Werkstoff vorstelle, der sich nach meiner Erfahrung sehr gut für einen bestimmten Zweck eignet, dann erweitert das letztendlich nur die Palette der Möglichkeiten. Nicht mehr und nicht weniger.
    Nach meiner persönlichen Erfahrung eignen sich lösungsmittelhaltige Dichtmassen im Bereich Kfz-Technik besonders gut, weil diese Materialien mit starken Temperaturwechseln gut klarkommen und dauerelastisch bleiben. Das hat gerade im Motorraum viele Vorteile. Ich benutze MEM Gum aus der Kartusche auch gerne dazu, um Kabel am Ausgang von Steckern oder Sensoren regelrecht einzupacken. Das stabilisiert, schützt und stützt die oft dünnen Kabel an dieser heiklen Stelle, wo es gerne mal zum Kabelbruch kommt. MEM Gum ist sehr gutmütig im Handling. Man trägt es irgendwo mit der Spritztülle grob auf, wartet eine Stunde und kann dann die Dichtmasse mit den Fingern beliebig formen und modellieren, d.h. an die Gegebenheiten vor Ort anpassen. Gerade in verwinkelten Ecken hat das große Vorteile. Heutzutage gibt es jede Menge Dichtstoffe, die nahezu lösemittelfrei sind. Diese Stoffe binden relativ schnell ab und verspröden nach kurzer Zeit -- besonders wenn sie hohe Temperaturen aushalten müssen. Im Motorraum brauche ich ein Material, das über lange Zeiträume seine Integrität (Festigkeit und Zähigkeit) bewahrt. Wenn ein Produkt organische Lösungsmittel enthält, dann ist das für mich ein positives Auswahl-Kriterium.

    Das hier im Forum zuweilen zelebrierte engstirnige Entweder-Oder-Denken ist mir fremd -- und es läuft an den Erfordernissen des täglichen Lebens glatt vorbei. Je mehr Optionen sich mir eröffnen, um so besser. Wenn mir jemand einen guten Tipp gibt, wie eine technische Nuß elegant zu knacken ist, dann sauge ich das begierig auf -- trotz meines fortgeschrittenen Alters. Der tiefere Sinn eines Forums ist doch, daß der eine vom anderen lernt. Und dabei wird mal der Lehrer zum Lernenden und mal der Lernende zum Lehrer. Es gibt keine feste Rollenverteilung. Die Karten werden täglich neu gemischt. Und dabei wird immer wieder über interessante Dinge berichtet, von denen man so noch nicht gehört hat. Finde ich hochspannend.

    Einer der Gründe, warum ich meine Texte vollständig editiere und ausformuliere, ist der, weil dadurch Transparenz entsteht. Wer meine Texte durchliest, soll sich vorstellen können, um was es geht und was vor Ort stattgefunden hat. Und dadurch wird der Inhalt für den Leser lebendig. Es geht mir um maximale Anschaulichkeit. Natürlich lasse ich dabei gewissermaßen die Hosen runter und mache mich zur Zielscheibe für diejenigen, die es besser wissen (müssen). Aber was solls. In meinem Alter spielt es keine Rolle mehr, ob man für einen Idioten gehalten oder zum Idioten gestempelt wird. Mit diesem Risiko müssen wir im Grunde alle irgendwie leben. Allerdings hat es für mich kaum noch Auswirkungen. Meine Zukunft ist der Friedhof und vorher vielleicht noch die Bettpfanne. In diesem Umfeld verlieren die anderen Sachen (z.B. Status und Reputation) langsam an Bedeutung. Meine eigentliche Zielgruppe im Forum sind diejenigen, die eine Thread anklicken, durchlesen und sich ansonsten nicht zu Wort melden. Ich schreibe gewissermaßen für die schweigende Mehrheit im Hintergrund des Forums.

    Schöne Grüße vom

    Altensack.

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „altersack“ ()

    Die Frage ist halt wie ernst man dich nimmt, wenn du seitenlang berichtest du ziehst ne Schraube mit gewogenen Stein+Hebelarm fest an Stelle vom Drehmomentschlüssel....
    Das Gleiche hab ich mich halt gefragt, als ich interessiert dein Schraubensicherungs-Beitrag gelesen hab. Ich habe für solche Fälle Loctite funktioniert und ist auch günstig. Daher frage ich mich wer bitte von der Alternative Nutzen haben soll.
    Entweder: Besser+Einfacher oder halt günstiger/schneller. Sonst Kategorie unnütz.
    Bilstein B12 Fahrwerk - ECO Motorsoftware mit umschaltbaren Leistungsstufen u.a. 135 PS / 320 Nm :D Mein Thread
    Ich hatte im Haupttext geschrieben:

    Es ist empfehlenswert, die dicken Schrauben mit einem Drehmomentschlüssel anzuziehen. Die Schrauben werden nämlich in Alu-Guß hineingedreht. Und Alu-Guß ist beileibe nicht so stabil wie eine Stahlschraube. Ohne Drehmomentschlüssel besteht immer die Gefahr, daß man die Schrauben überdreht. Und dann muß man ein neues Gewinde schneiden.


    Als Reaktion kommt:
    Die Frage ist halt wie ernst man dich nimmt, wenn du seitenlang berichtest du ziehst ne Schraube mit gewogenen Stein+Hebelarm fest an Stelle vom Drehmomentschlüssel....


    Meine Antwort:
    Ich beende diese Diskussion, die offensichtlich keine ist. Wer lesen kann, ist jedenfalls klar im Vorteil.

    Altersack.


    Das war eine Veranschaulichung für 2 Wege zum gleichen Ziel.
    Wie deine Dichtmasse gegen Loctite....
    Bilstein B12 Fahrwerk - ECO Motorsoftware mit umschaltbaren Leistungsstufen u.a. 135 PS / 320 Nm :D Mein Thread