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´Klima´ zum Anfassen
Es ist heutzutage üblich, den Menschen bestimmte Informationen bewußt vorzuenthalten. Wir sollen in einen engen Ziel-Korridor hineingelotst werden. Bei mir läuft das anders. Ich blende nicht gezielt aus, ich lasse nicht gezielt weg, ich füge umfangreich hinzu. Mir geht es um eine möglichst breite Informations-Plattform, die dem Leser neue Spielräume eröffnet, die Dinge für sich selbst zu ordnen -- oder weitere Fragen zu stellen. Wer keine Fragen stellt, der sucht auch nicht nach Antworten. Mit dem vorliegenden Text bekommt der Leser zumindest die Möglichkeit an die Hand, unbequeme Fragen zu stellen.
Am Anfang steht die Wahrnehmung dessen was vorhanden bzw. gegeben ist. Das ist der Ausgangs-Punkt. Doch dann folgt die Bewertung und Einordnung des Gegebenen -- und damit beginnt die in sich selbst zurücklaufende Selbstbeschränkung auf einen beliebig gewählten Fenster-Rahmen. Wenn ich immer nur durch ein Ost-Fenster schaue, dann werde ich die Sonne immer nur aufgehen, aber niemals untergehen sehen. Es kann also nicht schaden, durch möglichst viele Fenster nach draußen zu schauen....so verbreitert sich die Informations-Basis und man hat einen weiträumigen Rundum-Blick.
Ob etwas grundsätzlich stimmt (zumindest in sich stimmig ist), ist eine Frage, die wir uns nicht mehr stellen. Wir setzen einfach voraus, daß es so und so ist. Das ist in etwa so, wie wenn ich im NAVI einen Zielort eingebe und dann blind darauf vertraue, daß das Auto von alleine den Zielort findet. Wem es an Grund-Orientierung mangelt, der liefert sich blind aus, anstatt die Verhältnisse adäquat zu erkennen, zu überprüfen und auf konstruktive Weise (für sich) zu nutzen.
Ich möchte Futter für die Birne bereitstellen. Was der Leser damit macht, ist seine Sache. Mein Anspruch ist wie immer, die Dinge so anschaulich wie möglich rüber zu bringen, so daß wirklich jeder nachvollziehen kann, worum es geht.
CO2 ist auf der Erde ein äußerst knappes Spurengas. Ohne CO2 würde alles Leben auf diesem Planeten zugrunde gehen, weil das biologische Leben mit der Photosynthese beginnt, wobei aus CO2, Sonnen-Energie und Wasser Biomasse aufgebaut wird. Alles was kreucht und fleucht, könnte ohne CO2 in der Atmo gar nicht vorhanden sein....
CO2 reichert sich nicht permanent an, sondern wird von der Bio-Sphäre fortwährend verbraucht und benötigt. Je höher das verfügbare CO2-Angebot, um so mehr CO2 wird von der Bio-Sphäre verbraucht -- weil ein höheres CO2-Angebot das Pflanzen- und Algenwachstum anregt. Dabei entsteht nebenbei der Sauerstoff, den wir einatmen. Das habe ich mir nicht ausgedacht. Das gehört zu den Grundlagen biologischen Lebens.
Beim „Klima“ (als geopolitischem Konzept) geht es nicht um das, was stattfindet, sondern ausschließlich um das, was man sich programmatisch zusammengebastelt hat. Dabei wird eine erstaunliche Menge an elementarer Stamm-Information ausgeschlossen, die man vor der Öffentlichkeit versteckt. Man schreibt uns vor, wo wir hinschauen dürfen und wo nicht....
1. Der große globale Wärmespeicher sind die Ozeane
Die Ozeane halten das Wärme-Äquivalent von 50.000 Erdentagen Sonneneinstrahlung in ihrem Speicher. Diese Zahl erscheint gewaltiger, als sie es tatsächlich ist. Die 50.000 Tage Sonnenschein sind mit einem Eisberg vergleichbar, von dem wir nur die Spitze zu Gesicht bekommen. Es ist der Wärme-Überhang in der Spitze, der unser Klima bzw. das Wettergeschehen akut beeinflußt. Der große Rest ist latente Wärme, die dafür sorgt, daß es auf der Erde keine extremen Temperatur-Unterschiede gibt. Auf dem Mond schwankt die Oberflächen-Temperatur zwischen plus 130 Grad und minus 160 Grad. Solch krasse Gegensätze werden wir bei uns auf der Erde nicht erleben -- dank der Atmosphäre und dank der Weltmeere als weltumspannendem Wärme-Puffer.
2. Der große globale CO2-Speicher sind ebenfalls die Ozeane
Die Ozeane enthalten 50 mal mehr CO2, als in der Atmosphäre insgesamt vorhanden ist.
Die Zahl 50 wurde bereits kleingerechnet und steht so im Welt-Klima-Bericht.
Davon ausgehend habe ich mal ein bißchen nachgerechnet:
Setzt man das von uns Menschen produzierte CO2 ins Verhältnis zu dem in den Ozeanen gelösten CO2, dann stehen jeder Tonne CO2, die von uns Menschen kommt, mehr als 1250 Tonnen CO2 gegenüber, die in den Ozeanen als Kohlensäure gelöst sind.
Noch einmal:
1 Teil kommt vom Menschen -------- 1.250 Teile stecken gelöst im Ozean.
(....den CO2-Anteil in der Atmosphäre habe ich außen vor gelassen, weil er in Relation zum CO2 in den Weltmeeren kaum noch einen Unterschied macht....)
Von Kohlensäure spricht man übrigens, wenn CO2 im Wasser gelöst ist.
In der wasserlöslichen Form ist CO2 nicht gasförmig sondern Teil der Flüssigkeit.
Wenn man eine Sprudelflasche öffnet, dann zischt es, weil das CO2 über dem Wasser (in der Flasche) entweicht. Dadurch sinkt der CO2-Partialdruck in der Flasche. In der Folge beginnt das kohlensäurehaltige Wasser CO2 auszugasen (es perlt). Machen wir jetzt die Flasche wieder zu, dann steigen solange CO2-Gasperlen auf, bis der alte CO2-Gasdruck über dem Wasser (in der Flasche) annähernd wieder erreicht ist. Ist das Gleichgewicht wiederhergestellt, dann gast kein weiteres CO2 mehr aus. Das Wasser kommt zur Ruhe.
Ist der Gleichgewichtspunkt erreicht, dann geht genau so viel CO2 ins Wasser hinein, wie aus dem Wasser herauskommt. Das nennt man ein dynamisches Gleichgewicht. Die dynamische Gleichgewichts-Verteilung ist abhängig von der Temperatur des Wassers.
Wer eine Flasche Sprudel aus dem Kühlschrank nimmt und in die Sonne stellt, der kann zuschauen, wie gelöstes CO2 aus dem wärmer werdenden Wasser herausperlt und den Druck in der Flasche erhöht. Je wärmer das Wasser wird, um so mehr CO2 drängt aus dem Wasser und will in die Gasphase (über dem Wasser) übertreten. So wie es in der Sprudelflasche abläuft, so funktioniert es auch im Wechselspiel zwischen Atmosphäre und Ozeanen. Werden die Meere wärmer, dann verlagert sich der CO2-Schwerpunkt etwas in Richtung Atmosphäre, werden die Meere kälter, dann wandert der CO2-Schwerpunkt tiefer in die Ozeane hinein -- und von der Atmosphäre weg. Diese hin- und herschwingende CO2-Atmung gibt es schon so lange wie es Meere und Atmosphäre gibt.
Der entscheidende Punkt ist dabei, daß zuerst eine Erwärmung stattfindet und dann erst -- mit einigen hundert Jahren Verspätung -- auch die CO2-Konzentration in der Atmosphäre ansteigt -- weil die erwärmten Ozeane nun mehr CO2 ausgasen. Es wird gerne vergessen, daß die Ozeane 70% der Planeten-Oberfläche bedecken....das gigantische Volumen des Meerwassers erzeugt einen gewaltigen Hebelarm....vor allem einen thermischen Hebelarm.
Merkwürdigerweise werden die Ozeane als globale Wetter- und Klima-Maschine in den „Klima“-Verlautbarungen kaum erwähnt....vermutlich weil sie die Treibhaus-Katastrophen-Erzählung stören.
Machen wir ein einfaches Gedanken-Experiment:
Gäbe es tatsächlich einen CO2-Treibhaus-Effekt, dann würde dies unweigerlich zu einer Treibhaus-Spirale führen, die als langsame Ketten-Reaktion über Jahrtausende hinweg immer weiter und weiter laufen würde. Das sähe dann so aus:
Das CO2 in der Atmo macht Treibhaus >> die Treibhaus-Erwärmung erwärmt die Meere >> die erwärmten Meere geben mehr CO2 an die Atmosphäre ab >> das führt dann zu noch mehr CO2-Treibhaus >> was die Meere noch mehr erwärmt >> ...usw...usw...
Auf diese Weise würde nach und nach immer mehr CO2 aus den Ozeanen herausgekocht werden.
Da die Ozeane mehr als 50-mal soviel CO2 enthalten wie die Atmosphäre, gibt es reichlich CO2, das die Ozeane an die Atmosphäre abgeben könn(t)en.
Eine Treibhaus-Spirale wäre ein durch und durch autonom ablaufender Prozeß, der auf menschliche CO2-Emissionen nicht im mindesten angewiesen ist. Die Ozeane müssen nicht am Auspuff oder Schornstein schnüffeln, um beim CO2 aus dem Vollen schöpfen zu können. Denn das allermeiste CO2 ist ohnehin in den Ozeanen konzentriert. Doch statt einer sich über Jahrtausende hinziehenden Treibhaus-Spirale (mit stetig steigenden Temperaturen), zeigt uns die Klima-Geschichte etwas vollkommen anderes. Allein in den letzten 2000 Jahren gab es drei Warmphasen und zwei Kälteperioden mit Warmphasen und Kaltphasen im ständigen Wechsel:
>> Römische Warmzeit um das Jahr Null (Christi Geburt),
>> Kaltzeit der Völkerwanderung um das Jahr 500,
>> Mittelalterliche Warmzeit um 1000,
>> Kleine Eiszeit vom 14. bis zum 19. Jahrhundert ...und nun unsere...
>> Aktuelle Warmzeit ab etwa 1850 bis 2000 plus.
Diese periodischen Wechsel sind sauber synchronisiert mit der solaren Aktivität unserer Sonne -- doch immer mit zeitlicher Verzögerung (wegen der Pufferwirkung der Meere).
Der Leser ist herzlich eingeladen, das Gesagte zu überprüfen und dann seine eigenen Schlüsse zu ziehen. Kritischer Umgang mit dem Gesagten ist ausdrücklich erwünscht.
Im Angesicht des durchformatierten „Klima“-Weltunterganges muß alles, was ich hier von mir gebe, eine groteske Verdrehung der Tatsachen sein....und abends schlurfe ich in mein Keller-Gewölbe und röste Kanalratten am Spieß
(....der kleine Wiener Hobbykeller, you know....).
Ende Teil 1.
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