Wissen ist Macht Teil 2

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      Wissen ist Macht Teil 2

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      ´Klima´ zum Anfassen

      Es ist heutzutage üblich, den Menschen bestimmte Informationen bewußt vorzuenthalten. Wir sollen in einen engen Ziel-Korridor hineingelotst werden. Bei mir läuft das anders. Ich blende nicht gezielt aus, ich lasse nicht gezielt weg, ich füge umfangreich hinzu. Mir geht es um eine möglichst breite Informations-Plattform, die dem Leser neue Spielräume eröffnet, die Dinge für sich selbst zu ordnen -- oder weitere Fragen zu stellen. Wer keine Fragen stellt, der sucht auch nicht nach Antworten. Mit dem vorliegenden Text bekommt der Leser zumindest die Möglichkeit an die Hand, unbequeme Fragen zu stellen.

      Am Anfang steht die Wahrnehmung dessen was vorhanden bzw. gegeben ist. Das ist der Ausgangs-Punkt. Doch dann folgt die Bewertung und Einordnung des Gegebenen -- und damit beginnt die in sich selbst zurücklaufende Selbstbeschränkung auf einen beliebig gewählten Fenster-Rahmen. Wenn ich immer nur durch ein Ost-Fenster schaue, dann werde ich die Sonne immer nur aufgehen, aber niemals untergehen sehen. Es kann also nicht schaden, durch möglichst viele Fenster nach draußen zu schauen....so verbreitert sich die Informations-Basis und man hat einen weiträumigen Rundum-Blick.

      Ob etwas grundsätzlich stimmt (zumindest in sich stimmig ist), ist eine Frage, die wir uns nicht mehr stellen. Wir setzen einfach voraus, daß es so und so ist. Das ist in etwa so, wie wenn ich im NAVI einen Zielort eingebe und dann blind darauf vertraue, daß das Auto von alleine den Zielort findet. Wem es an Grund-Orientierung mangelt, der liefert sich blind aus, anstatt die Verhältnisse adäquat zu erkennen, zu überprüfen und auf konstruktive Weise (für sich) zu nutzen.
      Ich möchte Futter für die Birne bereitstellen. Was der Leser damit macht, ist seine Sache. Mein Anspruch ist wie immer, die Dinge so anschaulich wie möglich rüber zu bringen, so daß wirklich jeder nachvollziehen kann, worum es geht.

      CO2 ist auf der Erde ein äußerst knappes Spurengas. Ohne CO2 würde alles Leben auf diesem Planeten zugrunde gehen, weil das biologische Leben mit der Photosynthese beginnt, wobei aus CO2, Sonnen-Energie und Wasser Biomasse aufgebaut wird. Alles was kreucht und fleucht, könnte ohne CO2 in der Atmo gar nicht vorhanden sein....
      CO2 reichert sich nicht permanent an, sondern wird von der Bio-Sphäre fortwährend verbraucht und benötigt. Je höher das verfügbare CO2-Angebot, um so mehr CO2 wird von der Bio-Sphäre verbraucht -- weil ein höheres CO2-Angebot das Pflanzen- und Algenwachstum anregt. Dabei entsteht nebenbei der Sauerstoff, den wir einatmen. Das habe ich mir nicht ausgedacht. Das gehört zu den Grundlagen biologischen Lebens.

      Beim „Klima“ (als geopolitischem Konzept) geht es nicht um das, was stattfindet, sondern ausschließlich um das, was man sich programmatisch zusammengebastelt hat. Dabei wird eine erstaunliche Menge an elementarer Stamm-Information ausgeschlossen, die man vor der Öffentlichkeit versteckt. Man schreibt uns vor, wo wir hinschauen dürfen und wo nicht....

      1. Der große globale Wärmespeicher sind die Ozeane

      Die Ozeane halten das Wärme-Äquivalent von 50.000 Erdentagen Sonneneinstrahlung in ihrem Speicher. Diese Zahl erscheint gewaltiger, als sie es tatsächlich ist. Die 50.000 Tage Sonnenschein sind mit einem Eisberg vergleichbar, von dem wir nur die Spitze zu Gesicht bekommen. Es ist der Wärme-Überhang in der Spitze, der unser Klima bzw. das Wettergeschehen akut beeinflußt. Der große Rest ist latente Wärme, die dafür sorgt, daß es auf der Erde keine extremen Temperatur-Unterschiede gibt. Auf dem Mond schwankt die Oberflächen-Temperatur zwischen plus 130 Grad und minus 160 Grad. Solch krasse Gegensätze werden wir bei uns auf der Erde nicht erleben -- dank der Atmosphäre und dank der Weltmeere als weltumspannendem Wärme-Puffer.

      2. Der große globale CO2-Speicher sind ebenfalls die Ozeane

      Die Ozeane enthalten 50 mal mehr CO2, als in der Atmosphäre insgesamt vorhanden ist.
      Die Zahl 50 wurde bereits kleingerechnet und steht so im Welt-Klima-Bericht.
      Davon ausgehend habe ich mal ein bißchen nachgerechnet:
      Setzt man das von uns Menschen produzierte CO2 ins Verhältnis zu dem in den Ozeanen gelösten CO2, dann stehen jeder Tonne CO2, die von uns Menschen kommt, mehr als 1250 Tonnen CO2 gegenüber, die in den Ozeanen als Kohlensäure gelöst sind.
      Noch einmal:

      1 Teil kommt vom Menschen -------- 1.250 Teile stecken gelöst im Ozean.

      (....den CO2-Anteil in der Atmosphäre habe ich außen vor gelassen, weil er in Relation zum CO2 in den Weltmeeren kaum noch einen Unterschied macht....)

      Von Kohlensäure spricht man übrigens, wenn CO2 im Wasser gelöst ist.
      In der wasserlöslichen Form ist CO2 nicht gasförmig sondern Teil der Flüssigkeit.

      Wenn man eine Sprudelflasche öffnet, dann zischt es, weil das CO2 über dem Wasser (in der Flasche) entweicht. Dadurch sinkt der CO2-Partialdruck in der Flasche. In der Folge beginnt das kohlensäurehaltige Wasser CO2 auszugasen (es perlt). Machen wir jetzt die Flasche wieder zu, dann steigen solange CO2-Gasperlen auf, bis der alte CO2-Gasdruck über dem Wasser (in der Flasche) annähernd wieder erreicht ist. Ist das Gleichgewicht wiederhergestellt, dann gast kein weiteres CO2 mehr aus. Das Wasser kommt zur Ruhe.
      Ist der Gleichgewichtspunkt erreicht, dann geht genau so viel CO2 ins Wasser hinein, wie aus dem Wasser herauskommt. Das nennt man ein dynamisches Gleichgewicht. Die dynamische Gleichgewichts-Verteilung ist abhängig von der Temperatur des Wassers.

      Wer eine Flasche Sprudel aus dem Kühlschrank nimmt und in die Sonne stellt, der kann zuschauen, wie gelöstes CO2 aus dem wärmer werdenden Wasser herausperlt und den Druck in der Flasche erhöht. Je wärmer das Wasser wird, um so mehr CO2 drängt aus dem Wasser und will in die Gasphase (über dem Wasser) übertreten. So wie es in der Sprudelflasche abläuft, so funktioniert es auch im Wechselspiel zwischen Atmosphäre und Ozeanen. Werden die Meere wärmer, dann verlagert sich der CO2-Schwerpunkt etwas in Richtung Atmosphäre, werden die Meere kälter, dann wandert der CO2-Schwerpunkt tiefer in die Ozeane hinein -- und von der Atmosphäre weg. Diese hin- und herschwingende CO2-Atmung gibt es schon so lange wie es Meere und Atmosphäre gibt.
      Der entscheidende Punkt ist dabei, daß zuerst eine Erwärmung stattfindet und dann erst -- mit einigen hundert Jahren Verspätung -- auch die CO2-Konzentration in der Atmosphäre ansteigt -- weil die erwärmten Ozeane nun mehr CO2 ausgasen. Es wird gerne vergessen, daß die Ozeane 70% der Planeten-Oberfläche bedecken....das gigantische Volumen des Meerwassers erzeugt einen gewaltigen Hebelarm....vor allem einen thermischen Hebelarm.

      Merkwürdigerweise werden die Ozeane als globale Wetter- und Klima-Maschine in den „Klima“-Verlautbarungen kaum erwähnt....vermutlich weil sie die Treibhaus-Katastrophen-Erzählung stören.
      Machen wir ein einfaches Gedanken-Experiment:
      Gäbe es tatsächlich einen CO2-Treibhaus-Effekt, dann würde dies unweigerlich zu einer Treibhaus-Spirale führen, die als langsame Ketten-Reaktion über Jahrtausende hinweg immer weiter und weiter laufen würde. Das sähe dann so aus:

      Das CO2 in der Atmo macht Treibhaus >> die Treibhaus-Erwärmung erwärmt die Meere >> die erwärmten Meere geben mehr CO2 an die Atmosphäre ab >> das führt dann zu noch mehr CO2-Treibhaus >> was die Meere noch mehr erwärmt >> ...usw...usw...
      Auf diese Weise würde nach und nach immer mehr CO2 aus den Ozeanen herausgekocht werden.
      Da die Ozeane mehr als 50-mal soviel CO2 enthalten wie die Atmosphäre, gibt es reichlich CO2, das die Ozeane an die Atmosphäre abgeben könn(t)en.
      Eine Treibhaus-Spirale wäre ein durch und durch autonom ablaufender Prozeß, der auf menschliche CO2-Emissionen nicht im mindesten angewiesen ist. Die Ozeane müssen nicht am Auspuff oder Schornstein schnüffeln, um beim CO2 aus dem Vollen schöpfen zu können. Denn das allermeiste CO2 ist ohnehin in den Ozeanen konzentriert. Doch statt einer sich über Jahrtausende hinziehenden Treibhaus-Spirale (mit stetig steigenden Temperaturen), zeigt uns die Klima-Geschichte etwas vollkommen anderes. Allein in den letzten 2000 Jahren gab es drei Warmphasen und zwei Kälteperioden mit Warmphasen und Kaltphasen im ständigen Wechsel:

      >> Römische Warmzeit um das Jahr Null (Christi Geburt),

      >> Kaltzeit der Völkerwanderung um das Jahr 500,

      >> Mittelalterliche Warmzeit um 1000,

      >> Kleine Eiszeit vom 14. bis zum 19. Jahrhundert ...und nun unsere...

      >> Aktuelle Warmzeit ab etwa 1850 bis 2000 plus.

      Diese periodischen Wechsel sind sauber synchronisiert mit der solaren Aktivität unserer Sonne -- doch immer mit zeitlicher Verzögerung (wegen der Pufferwirkung der Meere).

      Der Leser ist herzlich eingeladen, das Gesagte zu überprüfen und dann seine eigenen Schlüsse zu ziehen. Kritischer Umgang mit dem Gesagten ist ausdrücklich erwünscht.

      Im Angesicht des durchformatierten „Klima“-Weltunterganges muß alles, was ich hier von mir gebe, eine groteske Verdrehung der Tatsachen sein....und abends schlurfe ich in mein Keller-Gewölbe und röste Kanalratten am Spieß
      (....der kleine Wiener Hobbykeller, you know....).

      Ende Teil 1.

      Dieser Beitrag wurde bereits 5 mal editiert, zuletzt von „altersack“ ()

      Fortsetzung 1

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      Die Sonne erwärmt die Ozeane

      Eine Ikone der "Klima"-Agenda ist die Keeling-Kurve vom CO2-Meßpunkt auf dem Mauna Loa auf Hawai. Dieser Meßpunkt vermeldet
      Jahr für Jahr einen CO2-Anstieg in der Atmo seit Beginn der Messung im Jahr 1958. Hinter dem kontinuierlichen CO2-Anstieg, der so monoton abläuft wie ein Schweizer Uhrwerk, muß ein gleichmäßiges Phänomen stehen. Dieses gleichmäßige Phänomen ist der Temperaturanstieg der Ozeane.
      Werden die Ozeane wärmer, dann können sie weniger Kohlensäure halten und geben mehr CO2 an die Atmosphäre ab. In den letzten 200 Jahren haben sich die Ozeane erwärmt, weil sich in diesem Zeitraum die Sonnen-Aktivität deutlich erhöht hat. Als Folge der Erwärmung geben die Meere kontinuierlich mehr CO2 an die Atmosphäre ab. Genau das führt zu einer höheren CO2-Konzentration in der Atmosphäre.

      Kaum zu glauben, aber die Sonne erwärmt die Erde und dabei besonders das irdische Wasser. Nach einem sonnig-heißen Tag ist die obere Wasserschicht eines Badesees richtig warm geworden, während das tiefere Wasser kühl bleibt. Das liegt nicht nur daran, weil die Leute ins Wasser pinkeln, sondern vor allem daran, weil die Sonne das Wasser auf direktem Wege erwärmt.
      Die Erwärmung der Ozeane ist unmittelbar auf die eingestrahlte Sonnen-Energie zurückzuführen. Daß Strahlungs-Energie von Wasser direkt aufgenommen wird, zeigt sich überall. In Atom-Meilern beispielsweise stehen die Brennstäbe im Wasserbad und geben ihre abgestrahlte Energie direkt ans Wasser ab >> wobei sich das Wasser erwärmt.
      Ebenfalls direkt und schnell arbeitet ein Solar-Wärme-Kollektor auf dem Dach. Ein sonniger Tag genügt und die Brühe im Kollektor ist richtig warm geworden -- und weil kein Zweifel daran besteht, daß die Brühe im Kollektor von der Sonne erwärmt wird, heißt das Ding auf dem Dach auch Solar-Kollektor....ultra-brutaler Erkenntnis-Hammer. Solar ist gut, solange es um „grüne Energie“ geht. Solar ist dagegen ganz schlecht, wenn die Sonne dem „Treibhaus-Effekt“ Konkurrenz macht. Deswegen muß jeder, der die solar getriebene Erd-Erwärmung auch nur erwähnt, ans Kreuz genagelt werden.
      Beim Solar-Wärme-Kollektor bezweifelt niemand, daß die Sonne dem Solar-Kollektor auf dem Dach einheizt. Geht es aber um die Erwärmung der Meere, dann schiebt „Klima“- Denke sofort den „menschengemachten Treibhaus-Effekt“ dazwischen -- und urplötzlich ist solare Erwärmung tabu. Sobald man den Treibhaus-Effekt zum „Klima“-Kuchen erklärt, wird die Sonne schlagartig zum Kuchenkrümel............und hat sich zu verkrümeln............

      Die Ozeane funktionieren wie ein Thermo-Solar-Kollektor. Wenn die Sonne scheint, nehmen die Meere solare Energie auf und speichern sie. Im Meer sammelt sich die Wärme in der oberen Wasserschicht. Das liegt (auch) daran, weil warmes Wasser leichter ist. Warmes Wasser steigt nach oben, kaltes Wasser sinkt nach unten.
      Im Vergleich zur Atmosphäre sind die Meere viel besser geeignet, Wärme zu binden und über lange Zeiträume zu halten, denn Wasser ist ein viel dichteres Medium als Luft. Doch die Sonne kann das Meer nur dort erwärmen, wo die Sonnenstrahlen hinkommen. Das Meer erwärmt sich nur bis in etwa 150 Meter Tiefe -- am stärksten ist die Erwärmung in den oberen 10 Metern. Wo Meer und Atmosphäre einander berühren, wird das Meerwasser am wärmsten. Genau dort, wo das Meer am wämsten wird >> unter der Oberfläche, gast das Meer nun beiläufig CO2 aus -- wie eine geöffnete Sprudelflasche (nicht ganz so heftig).

      Der CO2-Anstieg in der Atmosphäre ist ein Neben-Effekt der Ozean-Erwärmung.

      Im Corona-Jahr 2020 gab es eine menschengemachte CO2-Emissionsdelle von ca. -20%, weil man uns weltweit eine virologische Fußfessel verpaßt hatte. Doch dieses Signal ist auf dem Mauna Loa überhaupt nicht angekommen. Die gemessene CO2-Konzentration in der Atmosphäre stieg auch 2020 unerschütterlich weiter an (sogar etwas stärker als in den Vorjahren). Was sagt uns das?
      Der Global-Player im CO2-Business heißt Ozeanien -- nicht der Mensch. Erst erwärmen sich die Meere > > dann erhöht sich die CO2-Konzentration in der Atmosphäre > > weil die erwärmten Meere mehr CO2 abgeben -- nicht umgekehrt.
      Wäre es anders herum und das in der Atmosphäre vorhandene CO2 würde tatsächlich den Planeten erwärmen, dann würde dies unweigerlich zur beschriebenen Treibhaus-Spirale führen >> wobei erst die Atmosphäre wärmer wird >> dann die Treibhaus-Wärme an das Meer abgegeben wird >> wodurch das Meer wärmer wird >> woraufhin das Meer mehr CO2 an die Atmosphäre abgibt >> was noch mehr Treibhaus macht >> woraufhin die Ozeane noch wärmer werden und noch mehr CO2 an die Atmosphäre abgeben usw. usw. ..........
      Eine solche Treibhaus-Spirale hat es in der Vergangenheit nie gegeben und wird es auch in Zukunft nicht geben. Erwärmung und Abkühlung finden in Zyklen statt: mal wird es wärmer, dann wieder kälter...immer im verzögerten Wechsel. Das gilt nicht nur für größere Zeiträume sondern zeigt sich bereits im Jahres-Zyklus:

      Frühling >> Sommer >> Herbst >> Winter >>..........

      Interessant ist der zeitliche Versatz zwischen Sonnenstand und mittlerer Temperatur. Den höchsten Sonnenstand und die längste Sonnenscheindauer haben wir um den 20.Juni herum, doch am heißesten sind (in aller Regel) die Monate Juli und August. Den niedrigsten Sonnenstand und die kürzesten Tage haben wir um den 20. Dezember herum, doch am kältesten ist es (meistens) im Januar und Februar. Diese Verzögerung von Erwärmung und Abkühlung ist ebenfalls auf die Speicherwirkung der Ozeane zurückzuführen.
      Und es setzt sich weiter fort: durch die thermische Aufladung der Ozeane dauert(e) der Spätsommer (in den letzten Jahren) teilweise bis Ende Oktober, während der Winter bei West-Wetterlage kaum noch zum Zuge kam. Die Sonne hat im Winter keine Kraft, aber die Ozeane springen als Wärmepuffer ein -- ganz besonders bei uns in Mittel-Europa, mit dem Golfstrom als ozeanischer Warmwasser-Heizung direkt vor der Haustüre. Springt die Strömung allerdings auf Ost-Wetterlage um, dann können auch bei uns die Temperaturen in den Keller rauschen. Bei Ost-Wetterlage werden Luftmassen nicht mehr vom Golfstrom vor-gewärmt....und dann wird es auch bei uns saukalt.

      Ozeane bilden ein träges System, das thermisch langsam Fahrt aufnimmt und ebenso langsam seinen Schwung wieder verliert.

      Und wo bleibt nun der menschliche Anteil am globalen CO2-Spiel?
      Stellen Sie sich dazu die Menschen als Tretboot-Fahrer vor. Dabei sitzt jeder von uns in seinem eigenen (CO2-)Tretboot.
      Unser CO2-Fußabdruck entspricht der Wellenbewegung, die von 8 Milliarden Tretbootfahrern (gleichmäßig auf die Weltmeere verteilt) verursacht wird. Die Meeresoberfläche wird dadurch ein bißchen gekräuselt. Alles was es sonst noch so an Wellenbewegungen gibt, stammt vom Planeten selbst.

      Wer sich nun ungläubig die Äuglein reibt, für den kommt es jetzt noch härter. Denn jetzt folgt ein Physik-Hammer, der jedweden Aufruf zur CO2-Absenkung (in der Atmosphäre) zu einer Kunst-Blume im Garten der Sinnlosigkeit werden läßt:

      Die Ozeane halten das CO2-Level in der Atmosphäre stabil (in Abhängigkeit von der vorherrschenden Ozean-Temperatur). Diese Sockel-Stabilität ist auf die regulierende Kraft des CO2-Pufferspeichers Ozeanien zurück zu führen. Wird der Atmosphäre CO2 entzogen, dann geben die Ozeane automatisch mehr im Wasser gelöstes CO2 an die Atmosphäre ab, um das CO2-Defizit auszugleichen. Auf diese Weise sorgen die Ozeane dafür, daß der Bio-Sphäre (den Pflanzen) immer ein stabiles CO2-Level zur Verfügung steht. CO2 ist überlebenswichtige Pflanzen-Nahrung.
      Angenommen die Menschheit würde ihre CO2-Emissionen tatsächlich auf Null reduzieren, dann gasen die Meere solange zusätzliches CO2 aus, bis sich die alte CO2-Verteilung zwischen Atmo und Meer wieder eingestellt hat -- was für ein „Klima“-Desaster.
      Doch auch der umgekehrte Fall gilt:
      Pumpen wir mehr CO2 in die Atmosphäre, dann erhöht sich der CO2-Partialdruck über dem Wasser und in der Folge geht mehr CO2 in die Meere hinein -- bis auch hier wieder die alte Gleichgewichts-Verteilung (zwischen Meer und Atmosphäre) erreicht ist. Zauberei.
      CO2-Absenkung in der Atmosphäre ist ein totes Rennen gegen das Meer. Die Meere haben einen riesigen Magen und sitzen stets am längeren Hebel. Wir können das CO2-Level in der Atmo bestenfalls kurzzeitig verändern. Mittelfristig gleichen die Ozeane alles wieder aus. Wer das CO2 in der Atmosphäre nachhaltig reduzieren will, der muß die Meere abkühlen, damit diese (wieder) mehr CO2 aufnehmen und weniger CO2 abgeben. Die Meere können wir aber nicht kühlen, weil wir weder Kontrolle über die Sonne noch über die gespeicherte Sonnen-Wärme in den Ozeanen haben. Tragisch.

      Die „Klima“-Agenda ist ein durch und durch virtuelles Konstrukt, das man mit multimedialer Power über der Bevölkerung ausschüttet. Der Planet, so wie er ist und wirkt, hat bei diesem Macht-Spiel keinerlei Mitsprache-Recht. Wozu auch. Der „menschengemachte Klimawandel“ ist genau das: ein menschengemachtes Konstrukt -- von Menschen für Menschen gemacht. Beim „Klima“-Spiel -- einem geo-strategischen Planspiel -- sind die Würfel längst gefallen. Die Planung sieht vor, daß eine mächtige Minderheit am „Klima“ verdient, während alle Normalsterblichen für das „Klima“ bezahlen. Deal. Dabei ist es vollkommen egal, ob es wärmer oder kälter wird. Wer für das „Klima“ bezahlen wird, steht von Anfang an fest, denn nur so wird „Klima“ zu dem, was es für die „Klima“-Strategen immer schon war: ein lukratives Geschäftsmodell.

      Ende Teil 2.

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